Salix triandra Linné 1753 -- Mandelweide

Syn.: Salix amygdalina  L.

Tri-Andra - Dreimännige Weide

Die Mandelweide hat ihren deutschen Namen von den Mandelbaum ähnlichen lanzettlichen Blättern. Der wissenschaftliche Name orientiert sich an den drei Staubblättern der männlichen Einzelblüten. Die meisten Arten innerhalb der Gattung Salix sind mit deren zwei ausgestattet. Dieses Merkmal findet sich jedoch nur beim männlichen Geschlecht. Weibliche Kätzchen sind unauffällig grüngelb.
Unbeschnitten wächst diese Weide zu einem grossen Busch oder Baum bis 7 Metern Höhe heran. Jüngere Zweige sind in der Regel rotbraun, glänzend und kahl, zudem an der Basis leicht abbrechend (Lautenschlager-Fleury 1994).

Männliche Kätzchen mit je 3 Staubblättern pro Einzelblüte
Kahle, glänzende Blätter, ähnlich jenen des Mandelbaumes
In Fetzen ablösende Rinde

Ältere Stämme mit in Fetzen ablösender Rinde
Eine gutes Erkennungsmerkmal dieser Weidenart ist die sich ablösende Borke älterer Äste. Wie Fetzen hängen die Rindenteile vom Holzkörper herab. Eine Eigenart, die sich bei keiner anderen Weide zeigt (Lautenschlager-Fleury 1994).
Salix triandraist im Flachland zuhause, dort vorallem im Hochwasserbereich von Flüssen und in Flussauen. Sie eignet sich deshalb hervorragend zur Grünverbauung von Ufern (Tinner/Schuhmacher 2009).


Eintrag erstellt:06.08.2016/züm - Letzte Aktualisierung: 09.08.2016/züm